Makrofauna z wierceń wykonanych przez „S.A. PIONIER” na obszarze Podkarpacia w latach 1936-1937

Wilhelm Friedberg

Abstract


Macrofauna aus den durch „Pionier A.G” in den Jahren 1936-1937 im Karpatischen Vorlande durchgefuhrt Buhrungen

Es werden die Resultate der Bestimmung von Mollusken angegeben, die aus den Tiefbohrungen stammen, welche die Firma „Pionier“ an mehreren Orten des Karpatischen Vorlandes vorgenommen hat. Da die Fossilien sehr oft beschädigt und schwer zu präparieren waren, ist die Bestimmung nicht selten approximativ. Es handelt sich dabei nur um die Bohrungen im Torton. Die Ortschaft Żdżary liegt bei Tarnów, die Orte Popowice, Pleszowice, Chraplice, Nowosiółki, Chodnowice, Balice, Jordanówka und Bolano wice südwestlich von Przemyśl, Równe bei der Stadt Stryj, Chomczyn, Wierzbowice und Kobaki zwischen Kołomyja un Kuty. Bemerkenswert ist das häufige Vorkommen der Pteropodengattung Spirialis in der Tiefe von 1321—1341 m in der Bohrung „Hucuł“ . Vorherrschend ist hier die Art Spirialis valoatina Reuss, aber es sind wahrscheinlich auch andere Arten, da die genaue paläontologische Bestimmung dieses Materials noch nicht erfolgte. Es wurde auch festgestellt, dass im Schlammrückstande einer Probe aus der Tiefe von 52.95—53.3 m (Obertorton) der Bohrung Pi in Ujście bei Śniatyn auch massenhaft Pteropoden Vorkommen, und zwar Spirialis cf. valvatina Reuss und eine andere Art, welche der S. nucleatus Zhiztchenko aus dem Tschokrak Südrusslands nahe steht. Da die Gattung Spirialis im Miozän von Polen sehr selten vorkommt, dürfte es sich dabei um Einschwemmungen durch die Meeresströmungen aus dem Osten handeln.

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