Kilka uwag o budowie płn. brzegu Polsk. Zagł. Węgl. na wschód od Tarnowskich Gór

Stanisław Doktorowicz-Hrebnicki

Abstract


Einige Bemerkungen uber den Bau des Nordrandes des Polonischem Steinkohlenbeckens westlich von Tarnowskie Góry

Der Verfasser behandelt die Präge der Oberflächengestaltung des Karbons, die Tektonik und die stratigraphische Angehörigkeit der Steinkohlenschichten, sowie den Charakter der Steinkohle des, im N der Linie Kozłowa Góra—Strzyżo wice gelegenen Gebietes. Auf Grund der diesbezüglichen Literatur, der Bohrregister, sowie der eigenen Beobachtungen stellt er folgendes fest: 1. Unter der Triasdecke, die das Gebiet des erschlossenen Karbons der Umgebung von Strzyżowice von der einen Seite und dasjenige von Rogoźnik und der Grube Konstanty von der anderen Seite abgrenzt, liegt die Karbonoberfläche nicht tiefer als + 250 m. Im N der Linie Twardowice—Ostrożnica beginnt sie schroff und unregelmäßig zu sinken. Zwischen ihr und den unteren Schichten des Buntsandsteines schalten sich hier permische Ablagerungen ein. Die grösste Mächtigkeit (über 300—400 m) erreichen sie in drei Senkungen — einer bei Toporowice und zweier auf den Feldern vom Celiny— Ostrożnica. Die Senkungen müssen tektonischen Störungen zugesichrieben werden. 2. Die Lagerung der karbonischen Schichten spricht dafür, dass auf der Linie Rogoźnik—Wesoła wahrscheinlich eine Antikline existiert. Bei Dobieszowice, auf der Verlängerung der Zone der Störungen, die weiterhin gegen ESE bekannt sind (bei Gródków), stehen die Schichten auf dem Kopfe. Weiter nach Norden hin, zwischen Dobieszowice und Sączów, beobachten wir eine muldenartige Schichtenlage (Sączów- Mulde). 3. In allen Bohrlöchern, die den Karbon im E von dem Flusse Brynica erreicht haben, spricht der Charakter der Kohlenschichten für ihre Angehörigkeit zum produktiven Karbon. Stützt man sich auf die Aufnahmen F. Römers, die die Identität des Sandsteines mit der Fauna aus der Umgegend von Kozłowa Góra und des Golonoger Sandsteines betreffen, so müsste man die Schichten des Südteiles der Sączów-Mulde zu den Schichten der Flora-Grube rechnen. Die Zusammenstellung von Profilen der Bohrlöcher aus der Umgebung der Grube Konstanty mit den Ostrauer Schichten der nächstliegenden Gebiete des Steinkohlenbeckens sprechen für die Angehörigkeit der durchbohrten Schichten zu den Grodziec-Grube—Schichten (Peterswalderschichten). 4. Die Steinkohle, wenigstens diejenige mehrerer Flötze dieses Gebietes ist seit langem für Kokskohle gehalten worden. Die früher ausgeführten Analysen der Kohle aus der Grube Konstanty (vor allem ihr niedriger Feuchtigkeitsgehalt) sprechen für einen hohen Inkohlungsgrad.

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