Kwarcyt z Zagnańska

Tadeusz Zarosły

Abstract


Ueber den Quarzit von Zagnańsk

Der Verfasser hat die Quarzite von Zagnańsk sowohl chemisch als auch mikroskopisch bearbeitet, welche dort als Bänke abwechselnd mit Tonschichten (Abb. 1) Vorkommen. Ihre Struktur entspricht überwiegend einem Felsquarzit (Fot. 3). Einzelne Quarzkörner sind mit einander verzahnt Sekundärquarz als Bindemittel ist ziemlich selten. Kalzit ist im Bindemittel nicht vorhanden. Als schwere Mineralien sind Zirkon, Turmalin, Rutil, Ilmenit, seltener Titanit vorhanden. Die Entstehung der Kieselsäure, welche die Körner bindet, kann durch die Kaolinisierung der Schiefer erklärt werden. Diese Ansicht findet eine Unterstützung in der Anwesenheit von sekundärem Quarz im Schiefer. Nämlich während der Kaolinisierung entstehen alkalische Lösungen die auf den feinkörnigen Quarzsand wirken und ihn zum Teil in die Lösung aufnehmen. Aus diesen Lösungen kann eine saure Wirkung, z. B. von Kohlensäure, die Ausscheidung von Kieselsäure verursachen. Es wurden 3 chemische Analysen von Quarzit (Seite 71) und 2 Analysen von Ton (Seite 72, 73) ausgeführt. Die photogr. Bilder zeigen die Struktur (3), Psylomelanbänder im Quarzit (2), Spaltenausfüllungen durch Limonit in gesprungenen Quarzkörnern (1) und charakt, Spaltung von Quarzitkörnern im Liegenden der Quarzitbänke.

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