Korale mioceńskie Polski

Maria Dębińska-Różkowska

Abstract


Polnische Miozänkorallen

Die Korallen des polnischen Miozäns sind bis jetzt noch nicht monographisch bearbeitet worden, obwohl einige Arten schon beschrieben und mehrere citiert worden sind. Das erste Mal erwähnt Pusch-Koreński [35] im Jahre 1837 3 Arten aus dem Miozän Polens und zwar: Turbinolia cu neata Goldf. = Flabelium Zejszneri n. sp. aus Korytnica und Wolhynien, Turbinolia aus dem Salzton in Wieliczka und Astraea geometrica aus Korytnica, die wahrscheinlich zur Art Orbicella Reussiatia E. H. gehört. Im Jahre 1845 beschreibt Zejszner [34] einige Arten und zwar wird Caryophyllia crassa Z., heute allgemein bekannt als C. salinaria Reuss, von ihm zum ersten Mal genauer untersucht und abgebildet. Ausserdem beschreibt er Turbinolia sinuosa Brongn. = Flabelium Zejszneri n. sp. und eine mir unbekannte C. Boczkowskii. Eichwald [5] stellt im Jahre 1853 fest, dass 3 Arten u. 3 Gattungen im Miozän Polens bekannt sind und beschreibt 2 Arten davon. {Flabelium cuneatum Goldf. u. Astraea hirtolammellata Mich. = Astraea geometrica bei Pusch.). Siemiradzki [46] citiert 20 Arten aus der Sammlung des Musaeum Dzieduszyckianum in Lwów, Fr iedberg [10] 2 Arten aus Korytnica, 1 aus Brzeszcze und 1 aus Daszawa. Im Jahre 1930 erwähnt Kowalewski 11 Arten aus dem Polnischen Mittelgebirge mit Angabe ihrer Synonyme und Verbreitung. Ein genaues Studium widmen Micha1ski [27] und später T eisseyre [2] dem Höhenzuge Miodobory, wo sie an einigen Stellen eine Korallenriff-Fazies feststellen. Im Text zum Geologischen Atlas Galiziens werden beiläufig noch einige Arten von verschiedenen Autoren zitiert. Auf Seite 99—100 habe ich die bisher zitierten Arten, ihre Synonyme und Fundorte zusammengestellt. Das Material zur vorliegenden Arbeit stammt aus verschiedenen Sammlungen und zwar: aus dem Paläontologischen Institut der Jagiellonischen Universität in Krakow und der Universität in Poznañ, aus dem Physiographis^chen Museum der Polnischen Akademie d. Wiss. in Kraków, der Geolog. Staatsanstalt in Warszau und des Musaeum Dzieduszyckianum in Lwów.

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