Stratygrafia i facje dolnołużyckiej serii trzeciorzędowej

Gerda Standke

Abstrakt


STRATIGRAPHIE UND FAZIES DER NIEDERLAUSITZER TERTIÄRABFOLGE

Der hohe Kenntnisstand zum Tertiär in der Lausitz resultiert aus dem langen Braunkohlenbergbau. Während des Tertiärs war der Lausitzer Raum durch seine permanentne Randposition am Südrand der NW-europeischen Tertiärsenke gekennzeichnet. Charakteristisch dafür sind häufige raum-zeitliche Wechsel der faziellen Verhältnisse wegen der Meeresspiegelschwankungen. Die oligo- bis miozänen Ablagerungen des Lausitzer Braunkohlenreviers wurden auf der Basis einer komplexen litostratigraphischen
Bearbeitung in Folgen und Schichten gegliedert (vor allem nach Alexovsky u. a.1989). Die Modellierung beruht auf vielen Arbeiten zur Verbreitung, Lagerung und Stratigraphie
des Lausitzer Tertiärs. Paläozäne und eozäne Ablagerungen sind in der zentralen
Lausitz nicht verbreitet. Im Unteroligozän drangen marine Ingressionen bis in den Raum Greifenhain vor. Erst im Oberoligozän transgredierten marine Sande bis in die nördliche Oberlausitz (Cottbuser Folge). Sie werden in Glaukonitsand-Schichten und Glimmersand-Schichten unterteilt, die zwei unterschiedlichen Transgressionszyklen repräsentieren. Im Miozän wird der bereits im Oligozän angedeutete Wechsel zwischen Trans- und Regresionen besonders deutlich. Im Verlauf dieser zyklischen Entwicklung wurden vorwiegend marinbrackische Sande, Schluffe und Tone sowie untergeordnet terrestrische helle Tone und Sande abgelagert. Am Randsaum des Meeres bildeten sich mehrfach weiträumige Küstenmoore aus (1. - 4. Miozäner Flözhorizont). Mit der Spremberger Folge setzt eine regressive Entwicklung im Untermiozän ein .. Zur Spremberger Folge werden die Striesaer, Vetschauer und Lübbenauer Schichten gezählt. Dabei nimmt der regressive
Trend generell vom Liegenden zum Hangenden zu. Zwischen Spremberger und Briesker Folge wird i. A. eine größere zeitliche Lücke angenommen, da gelegentlich jüngere Anteile der Spremberger Folge fehlen. Die Briesker Folge (UntermiozänlMittelmiozän) wird in Buchhainer, Drebkauer und Welzower Schichten (Untere Briesker Folge) sowie in Greifenhainer und Nochtener Schichten (Obere Briesker Schichten) gegliedert. Die Grenze UnterIMittelmiozän liegt an der Basis der Welzower Schichten (2. Miozäner Flözhorizont). Die Buchhainer Schichten leiten eine neuen Transgressionszyklus ein. Die meist sandigen Ablagerungen der Drebkauer Schichten stellen das Maximum der Transgression dar. Im höheren Teil der Drebkauer Schichten zeigen sich erste regressive Tendenzen, die zu größeren Vermoorungen und damit zur Bildung des Unterbegleiters des 2. Miozänen Flözhorizontes führen. Die regressive Entwicklung erreichte zur Zeit der Welzower Schichten mit der Bildung des 2. Miozänen Flözhorizontes ihren Höhepunkt. Der 2. Miozäne Flözhorizont ist im zentralen Niederlausitzer Lagerstättenbereich 11-14 m mächtig. Im N und NW des Braunkohlenreviers wird er durch zwei regioneie marine Zwischenmittel in 3 Flözbänke aufgespalten. Ein weiteres Zwischenmittel dringt nur noch in den Nordteil der Lausitz vor und führt zur Aufspaltung der Oberbank. Die marinen Zwischenmittel sind Ausdruck kleiner Transgressionsvorstöße im Rahmen der insgesamt regressiven Tendenz. Die Oberen Briesker Schichten stellen einen neuen Transgressionszyklus dar. Zur Raunoer Folge gehören die jüngsten tertiären Ablagerungen ab höherem Mittelmiozän. Der untere Abschnitt (KIettwitzer Schichten) bilden die Flözbänke des 1. Miozänen Flözhorizontes und zwischenlagerte Sande. Der obere Abschnitt (Mühlroser Schichten) besteht aus einem Wechsel von terrestrisch geprägten "Kiessand" und "Flaschentonhorizonten". Die sog. ,Flammentone" bzw. "Schichten von Weißwasser" im Hangenden der Raunoer Folge sind ins Pliozän zu stele

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